Mittwoch, 5. März 2014

Erwachen

 

Erwachen

Leise schmilzt der bläulich weiße Glanz dahin
Aus tiefem Schlaf sich reckend und streckend
Erwacht aus ihrer Verpuppung sanft die Welt

Zart flötend am frühen Morgen Amselgesänge
Noch frischt ein kühler Windeshauch den Tag
Letzte Schleier nebeln dem blauen Himmel zu

Zaghaft lässt der Frühling seine Milde walten
Erwärmende Sonnenstrahlen küssen die Natur
Dankend lächeln fein duftend Blüten in die Zeit

Die weißen Glöckchen klingen im sanften Wind
Bald schon erfreuen Gelbe und Blaue Blümchen
Auch leuchtende Märzenbecher rufen zum Labe

Ein geschäftig’ Treiben beginnt in Flur und Feld
Störche bauen ihre Nester klappern um die Wett
Selbst manches Menschherz beginnt zu Lächeln

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

Anne Hoffmann hat gesagt…

Lieber Hans-Peter,
mit zauberhaften Worten beschreibst Du uns das Frühlingserwachen. Es weckt die Freude auch diese schöne Jahreszeit, auf die ersten Blumen.
Sehr feine Verslein sind das, danke sehr.
Liebe Grüße von mir zu Dir
von Anne

Jade hat gesagt…

Was wären nur die Jahreszeiten ohne deine zarte und so tiefgründige Poesie, lieber Hans-Peter! Diese wunderschönen Zeilen begleiten nun diesen herrlich sonnigen Tag voller Sonnenschein und Vogelgezwitscher und lassen alles in noch hellerem Licht erstrahlen! Ganz lieben Dank dafür und eine herzliche Umarmung in die Schweiz,

bis bald, Jade

Sterndal hat gesagt…

Lieber Hans-Peter,
wieder wundervoll hast Du in fein abgestimmten Worten so manch Empfindung bzgl. des Frühlings auf den Punkt gebracht. V.a. die letzte Strophe finde ich ganz wunderbar!
LG und genieß den Frühling,
Brigitte

Rachel hat gesagt…

Du lieber Freund,

der Frühling ist ein Zauberer und du bist ihm sehr ähnlich - Dank deiner wundervollen Gedanken...

(Danke für dein Mail,ich bin seit gestern erst wieder so richtig da, ich war sehr krank. Aber der Frühling zieht mich hoch, lächel)

Alles Liebe dir
von Herzen
Edith