Montag, 11. Mai 2015

Wenn alle Strene


Wenn alle Sterne

Wenn alle Sterne durch düstere Wolken verdunkelt sind
Und die Liebe schmerzt und brennt
Wenn durch kahle Äste bläst ein stürmisch kalter Wind

Wenn die Tränen in kalter Nacht gefrieren mit Schmerzen
Und die Liebe schmerzt und brennt
Wenn man glaubt dass nun der Schlag ausfällt im Herzen

Wenn alles düster und verloren scheint in diesem Leben
Und die Liebe schmerzt und brennt
Wenn man friert und einem durchzuckt ein heftig‘ Beben

Kommt wie aus fernen Welten ein Lichtlein hell und fein
Nimmt der Liebe Pein und Schmerz
Kommt und wärmt mit seinem Licht, lässt uns nicht allein

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 10. Mai 2015

An die Liebe...


An die Liebe

Zarte Blüten, vereint mit Liebe im Herzen
Zaubern einen milden Schein
Leuchten sanft, wie fein duftende Kerzen

Kein Flackern, auch kein Windeshauch
Können löschen dieses sanfte Licht
Das sich verbreitet wie süss geweihter Rauch

Schwebt durch Raum und Zeit als feiner Duft
Als wär’s ein lieblich‘ Blütenschein
Dieser leise Gesang, der nach Liebe ruft…

© Hans-Peter Zürcher

Mittwoch, 6. Mai 2015

An den Mai


An den Mai

Ein sanfter Regen durch die Nacht
Hat sie still zum Leuchten gebracht

Wie Tränen voller Sehnsucht leise
Zieren sie die Natur auf ihre Weise

Als wär’s ein Kuss von jedem Tropfen
Der lässt so manch Herzchen klopfen

Voller Sehnsucht ganz tief hinein
Singen die Perlen gross und klein

Betörend mit verführerischen Noten
Verbreiten sie Klänge als Liebesboten

Voller Hoffnung und Zärtlichkeiten
Wollen sie durch den Mai begleiten

Perlen so schön und glänzend fein
Ja, das kann doch nur die Liebe sein

© Hans-Peter Zürcher

Dienstag, 28. April 2015

Lächeln


Lächeln

Wenn der Frühling
Zu lächeln beginnt,

Entschweben ihm
feinste, zarte Düfte,

Die unsere Herzen
Aufblühen lassen,

Um ihnen ein freudig‘
Lächeln zu entlocken

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 15. März 2015

Frühlingsmelodie

 

Frühlingsmelodie

Die Sonne schmolz auf ihre Weise
Fort den Schnee die Wiesen rein
So zeigen sich nun sacht und leise
Die ersten Blümlein zart und fein

Die Schneeglöckchen leise singen
Im lauen Frühlingswind ganz fein
Lassen ihr feines Geläut erklingen
Süßlich duftend über Flur und Hain

Der Frühling ist nun gekommen
Ergießt sich über Flur und Wald
Die süße Milde machen benommen
Man hört den Kuckuck rufen bald

Jetzt gibt es weder Ruh noch halten
Schönste Blumen in allen Farben fein
Die Natur lässt ihren Trieb entfalten
Lädt uns lächelnd zum Verweilen ein

Blüten fein soweit das Auge reicht
Laden Bienen zu süßem Nektar ein
Die Vögel singen ihre Lieder leicht
Freude herrscht und Sonnenschein

© Hans-Peter Zürcher

Freitag, 27. Februar 2015

Erwachen


Erwachen

Leise schmilzt der bläulich weiße Glanz dahin
Aus tiefem Schlaf sich reckend und streckend
Erwacht aus ihrer Verpuppung sanft die Welt

Zart flötend am frühen Morgen Amselgesänge
Noch frischt ein kühler Windeshauch den Tag
Letzte Schleier nebeln dem blauen Himmel zu

Zaghaft lässt der Frühling seine Milde walten
Erwärmende Sonnenstrahlen küssen die Natur
Dankend lächeln fein duftend Blüten in die Zeit

Die weißen Glöckchen klingen im sanften Wind
Bald schon erfreuen Gelbe und Blaue Blümchen
Auch leuchtende Märzenbecher rufen zum Labe

Ein geschäftig’ Treiben beginnt in Flur und Feld
Störche bauen ihre Nester klappern um die Wett
Selbst manches Menschherz beginnt zu Lächeln

© Hans-Peter Zürcher

Dienstag, 24. Februar 2015

Naturverliebt…


Naturverliebt…
…oder ein Naturgedicht

Die Natur gleicht einem Gedicht
Voller Poesie ist ihre Lieblichkeit
Voller Lyrik sind ihre Klänge

Aus verträumter Stille der Nacht
Gleitet es mit zartem Gesang
In einen Lichterfüllten Tag

Herbe Düfte der Morgenfeuchte
Vermischen sich mit milder Süsse
Von  Hölzern,  Blumen und Blüten

Jede Jahreszeit spielt ihre Reize aus
Von der Winterstille zu Frühlingsgesängen
Vom Sommerflimmern zu Herbstesdüften

© Hans-Peter Zürcher