Sonntag, 15. März 2015

Frühlingsmelodie

 

Frühlingsmelodie

Die Sonne schmolz auf ihre Weise
Fort den Schnee die Wiesen rein
So zeigen sich nun sacht und leise
Die ersten Blümlein zart und fein

Die Schneeglöckchen leise singen
Im lauen Frühlingswind ganz fein
Lassen ihr feines Geläut erklingen
Süßlich duftend über Flur und Hain

Der Frühling ist nun gekommen
Ergießt sich über Flur und Wald
Die süße Milde machen benommen
Man hört den Kuckuck rufen bald

Jetzt gibt es weder Ruh noch halten
Schönste Blumen in allen Farben fein
Die Natur lässt ihren Trieb entfalten
Lädt uns lächelnd zum Verweilen ein

Blüten fein soweit das Auge reicht
Laden Bienen zu süßem Nektar ein
Die Vögel singen ihre Lieder leicht
Freude herrscht und Sonnenschein

© Hans-Peter Zürcher

Freitag, 27. Februar 2015

Erwachen


Erwachen

Leise schmilzt der bläulich weiße Glanz dahin
Aus tiefem Schlaf sich reckend und streckend
Erwacht aus ihrer Verpuppung sanft die Welt

Zart flötend am frühen Morgen Amselgesänge
Noch frischt ein kühler Windeshauch den Tag
Letzte Schleier nebeln dem blauen Himmel zu

Zaghaft lässt der Frühling seine Milde walten
Erwärmende Sonnenstrahlen küssen die Natur
Dankend lächeln fein duftend Blüten in die Zeit

Die weißen Glöckchen klingen im sanften Wind
Bald schon erfreuen Gelbe und Blaue Blümchen
Auch leuchtende Märzenbecher rufen zum Labe

Ein geschäftig’ Treiben beginnt in Flur und Feld
Störche bauen ihre Nester klappern um die Wett
Selbst manches Menschherz beginnt zu Lächeln

© Hans-Peter Zürcher

Dienstag, 24. Februar 2015

Naturverliebt…


Naturverliebt…
…oder ein Naturgedicht

Die Natur gleicht einem Gedicht
Voller Poesie ist ihre Lieblichkeit
Voller Lyrik sind ihre Klänge

Aus verträumter Stille der Nacht
Gleitet es mit zartem Gesang
In einen Lichterfüllten Tag

Herbe Düfte der Morgenfeuchte
Vermischen sich mit milder Süsse
Von  Hölzern,  Blumen und Blüten

Jede Jahreszeit spielt ihre Reize aus
Von der Winterstille zu Frühlingsgesängen
Vom Sommerflimmern zu Herbstesdüften

© Hans-Peter Zürcher

Freitag, 6. Februar 2015

Sehnsucht


Sehnsucht

Sehnsucht macht trunken
Lässt Träume schweben
Als waren’s kleine Vögel
Im Aufwind der Liebe

Ihr lieblicher Gesang
Lässt Herzen erklingen
Voller süßester Melodien
Aus Sehnsucht in Liebe 

© Hans-Peter Zürcher 

Dienstag, 27. Januar 2015

Mystery Train


Mystery Train

Unaufhaltsam zieht er seine Runden
Auf den Schienen von Raum und Zeit
Über tiefe Täler und hohe Berge
Durch Dunkelheit und Lichterschein

Unaufhörliches Dampfen und Stampfen
Aus seinem Seelengerüst dem Sein
Durchquert der Zug im Auf und Ab
Diese Landschaft aus Raum und Zeit

Unaufhaltsam zieht er seine Runden
Auf den Schienen von Raum und Zeit
Über tiefe Täler und hohe Berge
Durch Dunkelheit und Lichterschein

Nur einer kann die Weichen stellen
Der weiss wohin die Reise geht
Bis ans Ende aller Endlichkeit
Ein Singen Dröhnen und Stampfen

© Hans-Peter Zürcher 

Dienstag, 20. Januar 2015

Lied der Liebe


Lied der Liebe

Ich schweige in mich hinein
Was tief in mir geboren
Als wär’s ein Stück von mir

Ein leises Lied der Liebe
Das erklingt von mir zu dir
Nur du allein du kannst es hören

In mir schweigt die Stille
Es ist das Herz das aufbegehrt
In der Sehnsucht dunkler Stund

Ich schweige es in mich hinein
Ein ganzer Zyklus voller Lieder
Die in Gedanken sich verlieren

© Hans-Peter Zürcher

Samstag, 3. Januar 2015

Winterlied


Winterlied

Kälte nebelt in den neuen Tag
In einen frostig frühen Morgen
Derweil noch die Erde schläft
Noch keusch und ohne Sorgen

Leise Winde hauchen Lieder
 Es tanzen Licht und Schatten
Ins Blau das Fern am Horizont
Scheu sich zeiget über Matten

Luzide noch der Sonne Licht
Still der zu Eis gefrorene See
Bereit ins Licht aufzubrechen
Eine Geburt mit Ach und Weh

Ein leuchtend heller Schimmer
Lässt Nebel schnell verbleichen
Dieser strahlende Winterzauber
Soll niemals wieder weichen

Nur zu kurz lebt das Tageslicht
Der Tag fleucht hin zur Nacht
Ein kurzes Abendrot am Berg
Nun stirbt das Licht ganz sacht

© Hans-Peter Zürcher

Donnerstag, 13. November 2014

Aus der Tiefe der Seele


Aus der Tiefe der Seele

Aus der Tiefe der Seele
Wandert ein Funke,
Der im Herzen zündet,
Was Licht werden soll.

Vollendet durch Liebe
Wird es reflektiert,
Wie die Sonne, die sich
Auf sanften Wellen spiegelt.

Ein Licht der Hoffnung
Und der Zuversicht,
Das Kraft und Energie schenkt.

© Hans-Peter Zürcher

Samstag, 18. Oktober 2014

Meine neuesten Lyrikvideos...

Meine neuesten Lyrik-Videos



 
 

Dienstag, 14. Oktober 2014

Rückerinnerungen

 
Rückerinnerungen

Wenn sich zu abendlichen Stunden
Gedanken in die Nacht verdämmern
Streifen diese hinaus in ferne Weiten
In des Abendhimmels luzidem Lichte
 
Nachsinnend der verflossenen Stunden
Erklingen Lieder inniger Sinnlichkeit
Über der Klaviatur von Herz und Seele
Von Liebe Sehnsucht und ach so Weh
 
Erloschen sind die Lichter des Tages
Es glitzert die nächtliche Sternenwelt
Versummt sind laute Klänge der Zeit
Hauchend Stille in die Nacht erwacht
 
Grillen zirpen in ihrer Leidenschaft
Derweil Mond und Wolken spielen
Bis im ersten grauen Morgenlichte
Diese Spiele in Schlaf sich wiegen
 
© Hans-Peter Zürcher


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Nebel...

 
Nebel
 
Allein gelassen und doch nicht alleine
Umgeben von lichter Unendlichkeit
Ein leises Gefühl von sanfter Weite

Schwebend in einem Hauch von Nichts
In eine Welt voller Ruhe und Frieden
Ein Klang von Stille im weiten Raum

Sanft duftende Weichheiten erfühlen
Als wäre es ein Seidentuch aus Tau
Das schmeichelnd meine Sinne rührt

© Hans-Peter Zürcher

Donnerstag, 25. September 2014

Stille Gedanken...


Stille Gedanken

In stille Gedanken versinken unsere Herzen,
Die der Trauer nicht mehr mächtig sind,
Denn zu gross ist all das Schreckliche,
Das auf diesem wunderbaren Planeten Erde
Von Menschen anderen Menschen, Tieren
Und der Natur angetan und zugefügt wird.

Die Besessenheit und der Wahn der Menschheit
Hat ungeheure Dimensionen erreicht,
Die mit Worten nicht erklärt werden können,
Es macht einem traurig und sprachlos.
Nicht die Religionen sind das Wahre und Gute,

Sondern der Glaube…

Und genau das braucht die Menschheit!


© Hans-Peter Zürcher

Donnerstag, 12. Juni 2014

Sommernacht...

 
Sommernacht
 
Die Sonne hat ihr Gold versprüht
Der Tag der liegt in hohem Fieber
Sonnenschwer verhaucht ihr Licht
 
Im letzten Schatten lockt der Abend
Tief atmen die Bäume im leisen Wind
Schwalben flügeln den Mücken nach
 
Derweil öffnet die laue Nacht ihre Blüte
Begleitet vom Duft getrocknetem Gras
Kühlendes Mondlicht stillt das Fieber
 
Die Sommernacht beginnt zu klingen
Ein sanfter Luftzug streichelt Ihr Haupt
Auf dass sie langsam in Träume sinket
 
© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 8. Juni 2014

Sommerwind...

 
Sommerwind

Verspielt im lauen Sommerwind
Tanzen kleine Wirbel aus Staub
 
Trockene Wege sind ihr Parkett
Derweil kleine weisse Wolken
Spielen im blauen Firmament

Wenn Sonnenstrahlen sanft
Im Wald mit Blättern spielen
 
Und nickend ein leiser Wind
Sie zum Tanze auffordert
Beginnen die Blätter zu Singen

© Hans-Peter Zürcher

Montag, 19. Mai 2014

Blues-Musik...




Blues-Musik
 
Traurigkeit stumpfer Glanz
Verdunkelt Herz und Seele
Die vor Sehnsucht weinen


 Doch der Blues hält wie eine
Heilende Hand die frierend
Herz und Seel umschlungen


Klänge die sanft erwärmen
Hauchen ihnen Leben ein
Die in Gedanken wandeln


Gespielt aus Herz und Seele
Ehrlich und voller Hingabe
Befreit von Seelenschmerz


Selbstzweifel lösen sich auf
Wandeln in Selbstfindung
Lebensfreude wird zu Licht

© Hans-Peter Zürcher

Dieses Gedicht ist dem Bluesmusiker Rune gewidmet

Sonntag, 11. Mai 2014

Für meine Mutter

 
Für meine Mutter

Die Liebe besteht
Aus feinsten Klängen
Von leisen Herztönen
Die in feiner Harmonie
Und stetem Gleichklang
Schwingungen erzeugen
Die Menschen verbinden

Genauso verlieren sich
meine Gedanken auch
in dein liebend Herz
und verbindet sich so
mit meinem Herzen
das von Sehnsucht
und Tränen singt
und flüstert
ich liebe
dich

© Hans-Peter Zürcher

Mittwoch, 7. Mai 2014

Regentropfen


Regentropfen


Wenn Regentropfen leise tanzen

Beginnen die Blumen zu weinen

Ihre Tränen lassen unsere Herzen erfreuen

Und ein leiser Hauch von Freude

Lässt erste Sonnenstrahlen sprießen

Die wiederum den Tränen Glanz verleihen


© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 4. Mai 2014

Frühes Erwachen

 
Frühes Erwachen

Ein sanftes frühes Erwachen
Klingt fein und rein in einen neuen Tag

Noch keusch und unverdorben der Klang
Noch friedlich und verschlafen die Welt

Nur die Natur beginnt leis zu erwachen
Oh wenn es doch immer so bliebe...

Ach wie oft sehne ich mich doch
Nach einer traumhaft schönen Nacht

Zurück in diesen süssen feinen Schlaf
Um all dem Wahnsinn von Realität
Des Alltags fernbeleiben zu können

Manchmal kommen mir die Tage vor
Als wären sie ein böser Albtraum

Und der lieblich süsse Schlaf als
Ein süsses Erwachen in die Realität...

© Hans-Peter Zürcher

Freitag, 2. Mai 2014

Abend

 

Abend

Wenn weißes Licht den Abend flutet
Ein Lüftchen hoch im Baume wispert
Ziehen leise Wolken auf am Firmament

Gross geballt ganz kleine weiß und hell
Auch dunkle spielen mitunter dabei
Ein kühler Hauch streift mein Gesicht

Mönchsgrasmücken und Amseln lieden
Lassen erklingen was der Tag gebracht
Im nahen Busch da zirpen die Grillen

 Der Brunnen der singt leise vor sich hin
Von Ach und Weh und schönen Stunden
In weiter Ferne lachen fröhlich Kinder 

Am Himmel wechseln Blau und Grau
Ins Dunkelwerden bellt nah ein Hund
Letzter Sonnenstrahl verklingt im Raum

© Hans-Peter Zürcher

Dienstag, 18. März 2014

Roter Mohn...


Roter Mohn

In des Sommers flimmernder Glut
Öffnet er weit seine Seele
Erfreut manche Bienen fein und gut
Sie feuchten in ihm ihre Kehle

Noch im Herbst erfreut sein tiefes Rot
Seine offene Blüte ganz leise lacht
Schwebt dahin zwischen Leben und Tod
Bevor seine Frucht dann erwacht

So schließt sich auch unser Lebenskreis
Jedem Morgen folgt ein Abend
Die Endlichkeit wird zum alten Greis
In Erinnerungen wir uns labend

© Hans-Peter Zürcher

Mittwoch, 5. März 2014

Erwachen

 

Erwachen

Leise schmilzt der bläulich weiße Glanz dahin
Aus tiefem Schlaf sich reckend und streckend
Erwacht aus ihrer Verpuppung sanft die Welt

Zart flötend am frühen Morgen Amselgesänge
Noch frischt ein kühler Windeshauch den Tag
Letzte Schleier nebeln dem blauen Himmel zu

Zaghaft lässt der Frühling seine Milde walten
Erwärmende Sonnenstrahlen küssen die Natur
Dankend lächeln fein duftend Blüten in die Zeit

Die weißen Glöckchen klingen im sanften Wind
Bald schon erfreuen Gelbe und Blaue Blümchen
Auch leuchtende Märzenbecher rufen zum Labe

Ein geschäftig’ Treiben beginnt in Flur und Feld
Störche bauen ihre Nester klappern um die Wett
Selbst manches Menschherz beginnt zu Lächeln

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 16. Februar 2014

Tanz der Nachtschatten


Tanz der Nachtschatten

Wenn die Sonne
Sich vom Tag verabschiedet
Und der Mond
Sich langsam aufmacht
Der Nacht
Ein wenig Licht einzuhauchen
Dann beginnen
Die Nachtschatten zu tanzen

Stille bricht Schatten
Feine Klänge singen ins Licht
Im Tanz der Schatten
Begleitet des Käuzchens Ruf
Im Echo der Nacht
Bis dann der Morgen graut
Und die Sonne
Den Mond zum Schlafe küsst

© Hans-Peter Zürcher