Freitag, 16. September 2016

Lied vom Nebel


Lied vom Nebel

Nebel spinnen sacht und leise
Heimlich in des Herbstes Nacht
Luzide Tücher auf ihre Weise
Gespinste von größter Pracht

Des Morgens erster Lichterstrahl
Lässt des Herbstes Nebel wallen
Der neue Tag hat nun die Wahl
Uns oder sich selber zu gefallen

Nebel spinnen sacht und leise
Heimlich in des Herbstes Nacht
Seichte Tücher auf ihre Weise
Gewebe von schönster Pracht

Manchmal dicht wie eine Decke
Dann wieder leicht gewoben
Legen sie sich in Wald und Hecke
Ein auf und ab wie Meereswogen

Nebel spinnen sacht und leise
Heimlich in des Herbstes Nacht
Luzide Tücher auf ihre Weise
Gespinste von größter Pracht

Alpenglühn blüht auf ganz hell
Durchdringt die Nebelschicht
Nur für kurze Zeit und schnell
Mit seinem feurig roten Licht

Nebel spinnen sacht und leise
Heimlich in des Herbstes Nacht
Seichte Tücher auf ihre Weise
Gewebe von schönster Pracht

© Hans-Peter Zürcher

Montag, 29. August 2016

Sommerhitze


Sommerhitze

Glühende Sommerhitze flimmert
Gleißend über Wald und Hain
Auf wellendem Wasser glimmert
Der vielen tausend Sterneschein

Dörr und trocken Gras und Tannen
Knistern in die Sommers heiße Glut
Kein Lüftchen mag die Hitze bannen
Vögel verlieren zum Singen den Mut

Flüsternde Stille drückt schwer lastend
Lädt ein zum Dösen und zum Schlaf
Nur einige Krähen flügeln hastend
Im Schatten da blökt ein Schaf

© Hans-Peter Zürcher

Donnerstag, 21. Juli 2016

Sommerhitze


Sommerhitze

Drückend heiss der Tag
Winde hecheln
durch flimmernde Stille

In der Hitze der Nacht
da sehnen wir uns
nach erfrischender Kühle

Regen, Blitz und Donner
aber hinterlassen
nichts als nur Schwüle

© Hans-Peter Zürcher

Samstag, 16. Juli 2016

A Prayer for the world...


Mein Video: A Prayer for the world... Nizza 14. Juli 2016

Stumme Worte

Oft ist es sehr schwer, Worte zu finden,
Worte, die Trauer und Schmerz auflösen.

Worte, die durch Herz und Seele schwingen,
Sanft berühren und dem Licht der Hoffnung
Eine kleine Nische im Herzen frei macht.

Auf dass sich dieses langsam ausbreiten kann,
Umso all jenen Menschen, die Trauern
Zuversicht und Hoffnung zu schenken.

© Hans-Peter Zürcher

Freitag, 17. Juni 2016

Erwachen


Erwachen

Noch schlummert der neue Tag
In den frühen Morgen
Es lichtet nur langsam und vag

Ein Schimmer am Himmelszelt
Es ist des Mondes Licht
Das noch luzid die Welt erhellt

Doch beim ersten Hahnenschrei
Erwacht die Nacht zum Tag
Noch schleicht dieser müd herbei

Es flüstert die Amsel ganz sacht
Dem Morgenlicht entgegen
Auf dass nun der neue Tag erwacht

© Hans-Peter Zürcher

Montag, 13. Juni 2016

An den roten Mohn


An den roten Mohn

Oh roter Mohn
Du liebreizende Blume,
Ach wie liebe ich dich.
Als schenkst du tausend Küsse,
Wenn im sanften Wind
Dich leise wiegest.

Stumm winkst Du
Lächelnd mir entgegen,
Wenn ich am Feldrand steh.
Als würde meine Liebste winken,
Mit einem süssen Kuss
Von ihr zu mir.

Oh roter Mohn
Du liebreizende Blume,
So freue ich mich sehr.
Wenn ich an Dir vorüber zieh,
Und du im sanften Wind
Dich leise wiegest.

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 5. Juni 2016

Klatschmohn


Klatschmohn

…oder an die Liebe

Ein zarter Hauch von inniger Liebe
Verströmt er mit seinem Rot
Der Klatschmohn im weiten Feld

Des Windes Hauch begleitet ihn
Singt sinnliche Liebeslieder
In die Unendlichkeit des Seins

Still bewegt sind seine Gedanken
Von Liebe zu Liebe gedacht
Ein leiser Kuss für dich und mich

Als wär’s ein lieblich feiner Wink
Des Klatschmohns Blütenschein
Den lächelnd er uns entgegen bringt

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 10. April 2016

Eile


Eile

Hektisch erklingt die Eile
Verliert sich in weitem Raum

Wiederkehrend in Monotonie
Gleich der Zeiger einer Uhr

In Eile schreitet die Zeit voran
Hektisch ist ihre Ungeduld

Dessen Echo sich leise verwirft
In ein feinstes Klanggebilde

So wandelt sich Eile in Ruhe
In sich gekehrt und fern der Zeit

© Hans-Peter Zürcher

Montag, 7. März 2016

An die Rose


An die Rose

Ein Lichtblick für Herz und Seele
Ist eine wunderschön leuchtende Rose.
Mit Tautropfen der Liebe benetzt
Glitzert und funkelt sie in die Welt.

Selbst in der Nacht leuchtet sie
Im Lichtermeer von Mond und Sterne.
Selbst dann wenn der Himmel
Mit Wolken bedeckt ist und weint.

Sollten einmal all die Lichter
Auf dieser Welt ausgelöscht sein
Und Herz und Seele schmerzen…

Ja! selbst dann erstrahlt diese Rose
Im Glanz meiner tränenden Augen.
Als ein hoffnungsvoller Lichtblick
Schenkt sie ein Lächeln im Dunkeln.

© Hans-Peter Zürcher

Mittwoch, 24. Februar 2016

Regentropfen


Regentropfen

Wenn Regentropfen leise tanzen
Beginnen die Blumen zu weinen

Ihre Tränen berühren unser Herz
Mit einem zarten Hauch von Freude

Erste Sonnenstrahlen spielen leise
Sie verleihen diesen Tränen Glanz

© Hans-Peter Zürcher