Sonntag, 30. April 2017

An den Mai


An den Mai

Ein sanfter Regen durch die Nacht
Hat sie still zum Leuchten gebracht

Wie Tränen voller Sehnsucht leise
Zieren sie die Natur auf ihre Weise

Als wär’s ein Kuss von jedem Tropfen
Der lässt so manch Herzchen klopfen

Voller Sehnsucht ganz tief hinein
Singen die Perlen gross und klein

Betörend mit verführerischen Noten
Verbreiten sie Klänge als Liebesboten

Voller Hoffnung und Zärtlichkeiten
Wollen sie durch den Mai begleiten

Perlen so schön und glänzend fein
Ja, das kann doch nur die Liebe sein

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 2. April 2017


Frühlingsgefühle

Wenn der Frühling sich
mit Klängen verwebt,
singt  er Lieder.

Öffnet Herzen…

Um ihn in sich
als Offenbarung
aufzunehmen...

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 12. März 2017

Gleichklang


Gleichklang

Aus der Stille entstehen Kräfte,
Die sanften Gleichklang erzeugen.

Dessen Fluss Energien freisetzt,
Die sich in Meditation wandelt.

Und lässt so wohlige Ruhe
von innen nach aussen fliessen.

© Hans-Peter Zürcher

Samstag, 28. Januar 2017

Winterlied


Winterlied

Kälte nebelt in den neuen Tag
In einen frostig frühen Morgen
Derweil noch die Erde schläft
Noch keusch und ohne Sorgen

Leise Winde hauchen Lieder
Es tanzen Licht und Schatten
Ins Blau das Fern am Horizont
Scheu sich zeiget über Matten

Luzide noch der Sonne Licht
Still der zu Eis gefrorene See
Bereit ins Licht aufzubrechen
Eine Geburt mit Ach und Weh

Ein leuchtend heller Schimmer
Lässt Nebel schnell verbleichen
Dieser strahlende Winterzauber
Soll niemals wieder weichen

Nur zu kurz lebt das Tageslicht
Der Tag fleucht hin zur Nacht
Ein kurzes Abendrot am Berg
Nun stirbt das Licht ganz sacht

© Hans-Peter Zürcher

Sonntag, 22. Januar 2017

Icedancer


Icedancer

Wenn der Frost sich
In kalte Nächte verliert
Zaubert er heimlich
Fantastische Gebilde
In die Winternacht

Die dann am Morgen
Im ersten Tageslicht
Zu Tanzen beginnen
Im glitzern tausender
Eisiger Wassertropfen

© Hans-Peter Zürcher

Montag, 16. Januar 2017

Tausend Tropfen


Tausend Tropfen

Geboren aus einem Quell
Strömen sie hinaus ins Leben
Die Wasser glitzern hell
Als ein grosser Segen

Als Bächlein lustig springend 
Hüpfend über Stock und Stein
Kraft und Leben bringend
Geboren um zu Sein

In den See das Bächlein flutet
Hin zu leisem Wellenklang
Spiegelnd in der Sonne glutet
Auf seinem Werdegang 
Derweil als luzide Dünste
Verdampft das kühle Nass
Hinan zu Wolkenbilder Künste
Ohne Norm und ohne Maß

Ein Sturm beginnt zu toben
Wolken jagen einher
Die Wasser treiben Wogen
Winde das Wolkenmeer

Aus denen wieder Regen
Lieder vom Vergehen singen
Tausend Tropfen Wassersegen
Stetig neues Leben bringen

© Hans-Peter Zürcher

Montag, 9. Januar 2017

Schneeflocken


Schneeflocken

Die Abendstille wird leise
Von silberhellem Klang erfüllt
Indes durch leise Windes Böen
Sich Schneeflocken wirbelnd
In die Winternacht verlieren

Die kleinen Schneekristalle
Ein jedes als ein kleiner Stern
Tanzen leise hin zur Nacht
Hüllen die Welt in stilles Weiß
Die kleinen Flocken aus Schnee

Im letzten Licht des Tages nun
Erheben sie sich blähend hinan
Gleich kleiner leuchtender Segel
Entschwebend zu den Sternen
Ins Dunkel einer kalten Nacht

© Hans-Peter Zürcher

Dienstag, 3. Januar 2017

Tausend Tröpfchen


Tausend Tröpfchen

Tausend Tröpfchen schweben fein hernieder
Als wären‘s tausend Engelsküsse
Begleitet von Gesängen schönster Liebeslieder

Tausend Tröpfchen zu lichtem Eis gefroren
Im ewigen Rad der Zeit
Auf dass sie bei milder Sonne neu geboren

Tausend Tröpfchen schweben dann hernieder
Sanft mein Herz berührend
Voller schönster Klänge zartester Liebeslieder

© Hans-Peter Zürcher

Freitag, 16. Dezember 2016

Stille


Stille

Wenn Stille sich
Mit Klängen verwebt
Singt sie Lieder

Öffnet Herzen

Um sie in sich
Als Offenbarung
Aufzunehmen...


© Hans-Peter Zürcher

Dienstag, 22. November 2016

Stumme Worte


Stumme Worte

ein Requiem

Wenn wir ihre Gesänge hören
Ihre stummen Klagelieder
Was ihnen Menschen angetan
Die ihren Lebensraum zerstören

Lieder vom Tod im Wahn der Zeit
Ein Requiem mit stummen Worten
Im Streben nach Macht und Geld
Sterben für nichts, ein ewig‘ Leid

Stumme Worte in eine große Welt
Mahnend und wohl wissend
Was vor Zeiten noch so schön war
Nun mit brachialer Gewalt zerfällt

Einst war die Welt ein Paradies
Wo die Natur noch durfte sein
Wo Meere noch Meere waren
Bald sind sie tot, ein düster‘ Verlies

© Hans-Peter Zürcher