Montag, 4. September 2017

Elegie


Elegie

Aus zarter Stille ins Licht geboren
Hinaus ins Leben in die weite Welt
Noch klein und ein wenig verloren
Leise Schatten zieren das Himmelszelt

Durch blumige Wiesen und lichten Wald
Über sprudelnde Bäche und grüne Alpen
Geht’s hinauf ins lichtüberflutete Bald

Kleine und grosse Steine zieren die Wege
Eis hängt gebrochen über steiler Wand
Tiefe Schluchten queren schmale Stege
Oben am Berg weite Blicke übers Land

Ehrfurcht und tiefe Gefühle im Herzen
Über fernem Horizont flutet Sonnenlicht
Verblasst sind all Müh‘ und Schmerzen

Elegie und Wehmut begleitet hinab ins Tal
Steil und über schmalgekurvte Pfade
Zieht der weite Weg und lässt keine Wahl
Mal sichtbar oft nur erahnt und wage

Erste Schatten lispeln an der Berge Flanken
Noch ein kleines Spiel von Licht und Sein
Doch schon bald wird Dunkelheit wanken
Mit Sternenglitzern und Mondenschein

© Hans-Peter Zürcher

1 Kommentar:

HANS-PETER ZÜRCHER hat gesagt…

Liebe Freunde, das zu diesem Gedicht passende Video findet Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=t5t2eGPilGU&lc=z23vubygwqjpd5hq104t1aokge2bpaefiaas334k2vxzrk0h00410
Herzlichst und alles Liebe, Hans-Peter