Sonntag, 12. August 2012

Sommerhitze


Sommerhitze
  
Glühende Sommerhitze flimmert
Gleißend über Wald und Hain
Auf wellendem Wasser glimmert
Der vielen tausend Sterne fein

Dörr und trocken Gras und Tannen
Knisternd in des Sommers Glut
Kein Lüftchen mag die Hitze bannen
Vögel verlieren zum Singen den Mut

Flüsternde Stille drückt lastend
Lädt ein zum Dösen und Schlaf
Nur Krähen flügeln hastend
Im Schatten da blökt ein Schaf

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

Kaya hat gesagt…

Summer heat... Everything still and waits for a cool breeze.

Even the birds lost their courage to sing.

Beautiful poem, dear Hans-Peter,

And your photograph of evening sun reflects mood in this marvelous poem so beautifully.

Best wishes to you, my friend.

sieghild hat gesagt…

Atemlos,wie erstarrt ist alles Werden
wartend auf den erfrischenden Regen.
L.G.schickt sieghild

Anne hat gesagt…

Ich kann die Hitze förmlich spüren, so realistisch ist dieses Gedicht. Es ist der Sommer pur. Mit wenigen Worten ist ein umfassendes Bild dieser Hitze gezeichnet.
Wunderschön, lieber Hans-Peter.
Liebe Grüße an Dich von Anne

Happy-Sonne hat gesagt…

Lieber Hans-Peter
Ein wunderschöner Post, der doch perfekt zu dieser Woche passt. Vielen Dank dafür!
Vielen Dank auch für Deinen lieben Kommentar auf meinem Blog.
Ich wünsche Dir eine glückliche Woche mit ganz viel Sonnenschein. Herzlichst grüsst Dich Yvonne

Elisabeth hat gesagt…

So passend das Bild zu deinen treffenden Worten. Schön.
Herzlichst
Elisabeth

Rosanna Maisch hat gesagt…

Lieber Hans-Peter, als hättest Du es geahnt, nun haben wir genau diese von Dir beschriebene Sommerhitze. Eine perfekte Naturbeschreibung in Reimform. Auch wenn ich keine Freundin einer solchen Sommerhitze bin, ich bin von diesem Werk und dem dazu passenden, grossartigen Foto völlig begeistert!

Deine Lyrikfreundin Rosanna

Christa J. hat gesagt…

Was für ein wundervolles Gedicht du zu dem tollen Foto geschrieben hast, Hans-Peter, ich bin begeistert. Schöner kann man die Sommerhitze nicht beschreiben :-)

Liebe Grüße
Christa

schreibtalk hat gesagt…

Großartig verdichtet, diese Hitze, lieber Hans-Peter! "Vögel verlieren zum Singen dem Mut" genau so ist es.

Herzliche Grüße
Elsa

Mirthe Duindam hat gesagt…

Ja, so ist es! Ein wunderschönes Gedicht!
Herzlichst, Mirthe

Helgas Kunst in Wort und Bild hat gesagt…

Neugierig geworden durch deine Kommentare bei Sieghild, schaute ich ganz harmlos hier rein. Und nun kann ich mich nicht mehr lösen.

Ich freue mich, dieses Gedicht lesen zu können. Passend, genau zum jetzigen Wetter. Die Stimmung ist genial ausgedrückt. Das Foto ist grandios
LG Helga