Sonntag, 2. Oktober 2011


Herbstlied

Rot und golden die Wälder erblüh’n
Die Wiesen werden fahl und matt
Der Klang weicht nun dem Duft

Morgentau und leiser Duft von Feuchte
Verweben sich zu Herbstgedanken

Müde bettet sich im Nebel
Die Natur nun über Nacht

Werden war gestern
Sein ist nun vorbei
Vergehen ist heute

Milde Tage folgen dann
Mit sanftem weichem Licht

Was gestern war ist heut und morgen
Die Blätter schweben wie Gedanken
Licht wird sanft im seichten Wind

Gedanken ans Frühlingserwachen
von Sommerliebe schön und fein

Vergehen war gestern
Sein noch nicht vergangen
Werden wird kommen

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

Smilla hat gesagt…

Ein sehr schönes Gedicht!
Ich liebe die Herbstfarben und -Düfte und geniesse diesen wunderbaren Herbst. Wir haben glücklicherweise nur ganz sanfte Bodennebelchen, die der Landschaft einen zusätzlichen Charme verleihen
Lieber Hans-Peter ich wünsche dir einen fröhlichen sonntag und grüsse dich ganz ♥-lich Brigitte

Rosannas Lyrik-Seite hat gesagt…

Grossartig und einfach nur wunderschöön, lieber Hans-Peter ! Andächtig habe ich es zweimal gelesen !

Herzliche Grüße von mir zu Dir
Rosanna

Happy-Sonne hat gesagt…

Lieber Hans-Peter
Ich staune immer wieder welch wunderschöne und treffende Worte Du findest. Super auch das Bild!
Einen guten Start in die neue Woche wünscht Dir Yvonne

zeder hat gesagt…

Alles hat seine Zeit...
Auch der Herbst, deine wundervollen Bilder und Zeilen.
Ja genießen wir jeden Augenblick.
Grüße aus Berlin,
Uwe-Jens

Karin Lissi hat gesagt…

Deine Herbstgedanken haben Einzug gehalten
in meinem SEIN. Aufgrund einer traurigen Nachricht, taten mir Deine Zeilen gut. Liebe Grüße in den Abend, Karin Lissi

Joop Zand hat gesagt…

Das ist wier sehr schön Hans-Peter, meine komplimenten darfur.

Grüsse, Joop