Montag, 2. Januar 2012


Uhrzeit

Sie läuft und läuft im Kreis herum
und schreitet trotzdem immer fort
unaufhaltsam und ohne Ende drum
nur die Mitte der Uhr die bleibt am Ort

Die Zeit die rennt uns auf und davon
und versuchen wir sie zu halten dann
läuft sie weiter und spottet mit Hohn
wir sinnen wie man sie bremsen kann

So werden wir älter versuchen heiter
die Zeit zu überlisten dies tut Not
doch sie rennt immer munter weiter
und begleitet uns sanft in den Tod

Und ist unsere Uhr dann abgelaufen,
läuft die Zeit dann munter weiter
wenn wir liegen in Grabeserdenhaufen
noch immer im Kreis ganz heiter

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

Jesús M. hat gesagt…

Que bonito reloj. Saludos.-

Sieghild Krieter hat gesagt…

Lieber Hans-Peter,dein Gedicht macht wieder nachdenklich und lässt mich spüren,
dass die Zeit gnadenlos ist.
Die Zeit ist immer in Eile und wird nie müde in ihrem Lauf...
wir altern, sie aber bleibt immer wie sie ist.
Herzliche Grüße schick ich dir,sieghild

Rosannas Lyrik-Seite hat gesagt…

Die Zeit rennt uns davon, drum machen wir das Beste draus :-)

Dein Gedicht ist gefällt mir unglaublich gut , lieber Hans-Peter !

Zeit - um einmal richtig auszuruhn;

Zeit - um dir nur Gutes zu tun;

Zeit - zum Träumen und zum Denken;

Zeit - um anderen Zeit zu schenken;

Zeit - zu reisen und zu genießen;

Zeit - die Trübsal wegzuschließen;

Zeit - für Lyrik, Musik und Gesang;

Zeit - für großen Schaffensdrang;

Zeit - zum lesen, studieren, musizieren;

Zeit - die sollst du nie verlieren;

Zeit - zum Staunen, scherzen und beten;-)

Zeit - um Neuland zu betreten;

Zeit - zu haben sei Dir eine Zier:

Das wünsche ich von ganzem Herzen Dir !

(C) Rosanna Maisch

Herzlichste Grüße ins Wochenende
mit vieeel Zeit und Musse

Deine Lyrikfreundin Rosanna