Mittwoch, 14. Dezember 2011


Zwielicht

Erst war es nur ein kleines Licht
Das rötlich durch die Bäume bricht

Als wär’s ein schwebend’ Feuerlein
Aus einem liebend’ Herzensschein

Entfacht durch Amors Liebesspeer
Entsteht ein gleißend’ Lichtemeer

Verbindend über Feld und Wald
Verbreitet sich als Zwielicht bald

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

Kaya hat gesagt…

I love the beginning of this wonderful little poem. First, it was a little light... And you set this anticipation that something might happen to this little light. And it did, it turned into the sea of light, glorious and overwhelming sea of light. And it connected the forest and sky and trees in the unity, nature's unity.

Beautiful, dear Hans-Peter!!!!! Everything is so wonderful; and your art and a little precious poem!

Greetings from Kaya.

BirgitW. hat gesagt…

lieber Hans-Peter,

jetzt schreibe ich Dir gerne nochmals...gerade habe ich das Märchenschloss bewundert - und nun - möchte ich Deinen heutigen Post "Zwielicht " sehr gerne kommentieren.

Es ist so ein schönes, altmodisches Wort - Zwielicht - eigentlich wird es kaum noch( bei uns in Deutschland ) in seiner ursprünglichen Bedeutung genannt. Meißtens verwenden wir das Wort, um etwas Düsteres, etwas Kriminelles, etwas nicht Eindeutiges zu beschreiben.

Aber, ich kann mich noch gut erinnern - meine Oma, benutzte das Wort immer dann, wenn künstliches und natürliches Licht zusammentrafen.
Wenn es dunkel war im Haus und die Lampen leuchteten - und plötzlich kam die Sonne - dann sprach sie von Zwielicht.

Herzlichst Birgit

Rosannas Lyrik-Seite hat gesagt…

Wie poetisch und wunderschöön, lieber Hans-Peter

Mir gefällt die Art und Weise, wie du diese Lichterscheinung beschreibst..

Es liest sich federleicht und flüssig..

.. und das Foto, wow, ganz grosse Klasse!!!ich bin überwältigt von diesem Farbenspiel

Herzlichste Grüße von Rosanna

Hilda R.B hat gesagt…

Great poem and your photo was wonderful! Thanks for sharing!!
Greetings from Hilda