Sonntag, 24. Juli 2011


Leises Lied des Nebels

Wenn zarte Nebel Dein Gesicht umspielen
Dein Haar die Feuchtigkeit aufnimmt
Er perlend über Dein Gesicht sich bahnt
Schweben meine Gedanken hinaus geschwind

Wie der Sternenhimmel in klarer Nacht
Umspülen sie den Mond so schön und hell
Hauchen zart des Herzens Worte leise
Meine Gedanken schwebend weit hinaus

Über Blumenwiesen wie Blütentau so hell
Glänzt des Nebels Weise tränengleich
Deine Augen sternengleich sich spiegeln
Gedanken mein die schweben durch das Licht

Wie Schleier legt er sich ganz sanft und leise
Einem Seidenschal gleich über’s Herz
Lässt es im Takt der Melodie verzaubern
Die Gedanken des Nebels leisem Lied

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

kathrin hat gesagt…

Das ist unglaublich schön und streichelt meine Seele, beim nächsten Nebel werde ich diese Zeilen im Kopf haben, hab eine gute neue Woche, herzliche Grüße von Kathrin

schreibtalk hat gesagt…

So zart und liebevoll, wunderschön, lieber Hans-Peter.

Herzliche Grüße
ELsa

ahora-giocanda hat gesagt…

Dieses Gedicht spricht mich besonders an, weil ich den Nebel liebe.
Deine Worte sanft und nebelzart.

Herzliche Grüße
Barbara