Freitag, 6. Mai 2011


Jahreszeiten

Es schneit und schneit und schneit
der Winter strickt sein Kleid so weiß
deckt damit Wald und Flur nun weit
dass alles einschläft ganz sanft und leis

Wenn dann nach dem letzten Frost
der Frühling steht nun voll im Saft
grünt's und blüht's von West bis Ost
alles erwacht mit Freud und Kraft

Die Sonne scheint nun ohne Gnade
der Sommer ist da mit seiner Pracht
der blaue See verführt zum Bade
und dann ein Gewitter in der Nacht

Morgennebel und farbenprächtig
der Herbst mit seinem rein’ Gesicht
gibt der Natur nochmals mächtig
Kraft für reiche Ernte mit Gewicht

Wenn denn alles zur Ruh gekommen
ist es an der Zeit um nachzudenken
ob wir das was wir uns vorgenommen
auch erreichten und konnten lenken

© Hans-Peter Zürcher

Kommentare:

Jutta hat gesagt…

Lieber Hans-Peter,

ein wunderschönes Gedicht hast Du hier entstehen lassen. Ein Gedicht, das auch meine Gedanken und Gefühle für die Jahreszeiten widerspiegelt, nur dass ich es nie so schön niederschreiben könnte.

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.

Liebe Grüße
Jutta

ahora-giocanda hat gesagt…

Lieber Hans-Peter, die Jahreszeiten werden wir immer wieder besingen und jeder findet "seine" Worte dafür.

Liebe Grüße
Barbara